Anläßlich des analogueNOW! Festivals im Mai 2016 in Berlin, haben wir den Diafilm Workshop von Marwan El-Mozayen und Henning Serger mit unserer Colortec E6-Chemie gesponsert. Marwan haben wir nun so lange gequält, bis er uns einen kleinen Bericht aus dem workshop geschickt hat, den wir hier gern mit Euch teilen möchten. Also, viel Spaß beim Lesen und natürlich ein herzliches Dankeschön an Marwan und Henning für ihren Einsatz in Sachen Diafilm :

analog-now-berlin

” Vom  6.-14. Mai 2016 fand die zweite Ausgabe des analogueNOW! Festivals in Berlin-Lichtenberg statt und am 14.05.2016  zwischen 13:00 – 19:00 Uhr hatten Henning Serger und meine Wenigkeit eine Workshop abgehalten.

Dieser war zweigeteilt.

Im ersten Teil bekamen alle Teilnehmer die Möglichkeit  nach einer kurzen Einführung über die Vorzüge und den Umgang mit Diafilm, ihre fotografische Kreativität während eines  Shooting mit zwei wirklich bezaubernden Profimodellen Kira und Susanne, sowie einem sportlichen Oldtimer aus den 60igern mit unserer Unterstützung praktisch umzusetzen. Dazu postierten wir uns samt Auto auf dem Gelände einer Spedition  vor zwei riesigen hellblauen Tanks die sehr markant gekennzeichnet waren und eine idealen Kulisse abgaben.

foto-1

Schnell legte sich die erste Scheu der Teilnehmer und die anfängliche Stille auf dem Gelände wich einer Geräuschkulisse die sich aus klickenden Kameraverschlüssen  und Posinganweisungen der Fotografen zusammensetzte.

foto-5

foto-6

Nachdem unzählige Diafilme von den Teilnehmern belichtet wurden gingen wir zum zweiten Teil des Workshops über. Das Entwickeln des Filmmaterials mit dem  E6 Kit von Tetenal. Viele der Teilnehmer hatten bereits Erfahrung mit der Entwicklung von Schwarzweiß Filmen und rechneten damit das der Mehraufwand doch erheblich sei verglichen mit den gängigen SW-Prozessen. Daher war die Überraschung umso größer, dass der Tetenal Satz nur aus 3 Entwicklungsbädern und einem Schlussbad besteht und sich in der Handhabung nur durch eine erhöhte Prozesstemperatur von den üblichen den Teilnehmern bekannte Verfahren unterscheidet. Im improvisierten Fotolabor des AnalogueNOW! Festivals stand uns ein älterer JOBO CPE2+ Prozessor mit Lift zur Verfügung, so konnten wir zügig die Entwicklung durchführen. Mit gespannter Neugierde warteten alle Teilnehmer darauf, dass nach der Schlusswässerung der Deckel der JOBO Dose geöffnet wurde und man endlich das Ergebnis der gesamten Mühen betrachten konnte.

foto-3

foto-4

Die Tetenal Chemie arbeitete perfekt und die noch etwas milchig wirkenden nassen Dias zeigten bereits welches Potential im Diafilm steckt.  Alle Teilnehmer waren nach der Trocknung äußerst beeindruckt über die Qualität und es war jedem nun aus eigener Erfahrung klar warum Diafilm über Jahrzehnte das Material der Profis war und definitiv zu schade ist um es nur zu crossen. Wir bedanken uns bei Tetenal für die freundliche Unterstützung des Workshops!

Marwan El-Mozayen ”

Und wir bedanken uns für die schönen Fotos   smiley